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US-Vertreter: Keine Terroristen im "Dreiländereck"

Poonal vom 10.02.2004

  (Buenos Aires, 4. Februar 2004, adital-poonal).- Letztes Wochenende (1./2. Februar) trafen sich in der argentinische Stadt Puerto Iguazú 50 soziale Organisationen aus Brasilien, Paraguay, Argentinien und anderen Ländern Lateinamerikas sowie der USA. Auf diesem Treffen wurde das Sozialforum des "Dreiländerecks" vorbereitet, dass vom 25. bis zum 27. Juni in Puerto Iguazú stattfinden wird. Die Region, die die brasilianische Stadt Foz do Iguaçu, die gleichnamige argentinische sowie die paraguayische Stadt Ciudad del Este umfasst, ist als "Dreiländereck" (Triple Frontera) bekannt und zeichnet sich durch intensiven Personen- und Handelsverkehr aus.

Unter den anwesenden Repräsentanten waren zahlreiche argentinische Regierungsmitglieder sowie der US-Koordinator der Antiterror-Abteilung Cofer Black. Bei dieser Gelegenheit bestätigte Black, dass dem US-amerikanischen Geheimdienst "in diesem Moment keine Informationen über eine operative Zelle Al Quaidas in der Region Triple Frontera vorliegen." Dies verdanke man "der Überwachung, die die Terroristen davon abgebracht hat", sich in Südamerika zu etablieren.

Für die Organisatoren des Sozialforums stellt diese Erklärung eine Rechtfertigung für die Anwesenheit des US-Militärs in der Region Triple Frontera dar. Die US-Militärs dienen demnach als Prävention gegen die Entstehung möglicher terroristischer Basen in der Gegend. "Auf andere Art gelesen weist die Erklärung daraufhin, dass die US-amerikanische Überwachung in der Region notwendig ist, damit das neuralgische Zentrum von Acuífuero Guaraní frei von terroristischen Zellen bleibt", bestätigten die Organisatoren des Forums.

Acuífuero Guaraní wird als die größte Süßwasserreserve der Welt angesehen. Der Boden hat eine Beschaffenheit, die der des Napaleders gleicht. Das Gebiet erstreckt sich über 1,2 Millionen Quadratkilometer und umfasst Territorien von Argentinien, Brasilien, Uruguay und Paraguay. Ursprünglich war die Region von den Indios Guaraní bewohnt, denen das Naturreservat seinen Namen verdankt. Schätzungen gehen davon aus, dass die südamerikanische Wasserreserve Acuífero 360 Millionen Menschen auf unbestimmte Zeit versorgen könnte.


Quelle: poonal
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