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Trump, das Rasiermesser von Ockham, Schrödingers Katze und der Katze-Hund.

Kommunique vom 28.12.2017
übersetzt von Nadine

  Teilnahme der Comisión Sexta am 28. Dezember 2017 in ‚ConCiencias für die Menschheit‛

Trump, das Rasiermesser von Ockham, Schrödingers Katze und der Katze-Hund.



28. Dezember 2017.

Erneut guten Tag, Nachmittag, Abend, Morgengrauen.

Vielleicht erinnert sich eine*r, dass der verschiedene SupMarcos darauf beharrt hat, dass das kapitalistische System nicht verstanden werden könne ohne das Konzept des Krieges. Natürlich, vorausgesetzt, dass es ein Konzept ist. Er pflegte zu sagen, dass der Krieg der Motor ist, der zuerst die Ausdehnung des Kapitalismus erlaubt hat, und dann seine Konsolidierung als weltweites System, und greift zudem auf ihn [Krieg] zurück, um seinen Revisionen und tiefen Krisen die Stirn zu bieten.

Oh, ich weiß, was könnte man anderes von einem Soldaten erwarten. Aber es muss gesagt werden, zu seiner Entschuldigung, dass er den Krieg nicht auf auf den militärischen beschränkte. Vielleicht könnte uns eine erneute Lektüre seiner Korrespondenz, die er mit Don Luis Villoro Toranzo im Jahr 2010 hatte, und die Anfang 2011 veröffentlicht wurde, helfen dies zu verstehen. In der ersten dieser Veröffentlichungen wurde die augenscheinliche Ineffizienz des sogenannten »Krieg gegen den Drogenhandel« unter die Lupe genommen, begonnen durch den Liebhaber von Video-Kriegsspielen, Felipe Calderón Hinojosa. Und ich sage »augenscheinlich Ineffizienz« weil er, tatsächlich, angesichts der Resultate, ineffizient ist und war, um das organisierte Verbrechen zu bekämpfen, jedoch war er wirksam darin, das Militär einzusetzen, damit es de facto in verschiedenen Regionen des Landes genannt »Mexiko« regiert.

Ich bringe das zur Sprache, weil, im Gegensatz zum Verstorbenen, für mein Verständnis der Kapitalismus wie ein Verbrechen untersucht werden kann. Dies annehmend, würde von uns die wissenschaftliche Erkenntnis von Materien verlangen, die fern erscheinen könnten von dessen, was traditionell als »soziale Wissenschaften« bekannt ist.

Kurzum, stufen Sie diese theoretische Abweichung nach ihrem Geschmack ein, vielleicht ein Produkt eines unvollendeten Lehrgangs, durch Korrespondenz, eines Privatdetektivs, in jener fernen Epoche, in welcher die Post sich nicht auf elektronische Accounts und Nicknames bezog, und, wenn man die Adresse angab, eine postalische Zone und keine IP oder Internetprotokoll eingab; eine Epoche, in der es möglich war, auch auf dem Korrespondenzweg von einem Schlosserkurs zu einem Fliegerpiloten zu studieren, bestanden, natürlich, durch »wie einen Körper wie den von Charles Atlas haben, ohne ins Fitnessstudio gehen zu müssen und in nur wenigen Wochen«, was ich nicht nötig hatte, weil meine schönen und gut geformten Beine offensichtlich sind (arrrrrroz con leche [Anmk.: dt. »Reis mit Milch«, gesüßtes, meist warm serviertes Getränk]).

Kurzum, stellen Sie mich ins Archiv eines der »Ismen« was in den sozialen Netzwerken zur Hand ist, und vermeiden Sie zu schlussfolgern, dass die sozialen Wissenschaften unvollständig bleiben, solange sie nicht die Kriminologie unter ihren Werkzeugen beinhaltet, neben der, wenn es sich um ein Verbrechen handelt, sogenannten forensischen Wissenschaft.

-*-

Aber ich werde weiter von einem Verbrechen sprechen. Ein Verbrechen welches aus verschiedenen Perspektiven erklärt wird.

Nehmen wir ein neuerliches Beispiel: die Erdbeben und die daraus folgenden Unglücke.

Wir könnten die Bedingungen der Bauten hinterfragen. Nehmen wir an, dass es eine wissenschaftliche Untersuchung des Untergrundes gab und gibt, Kalkulationen über den Widerstand der Materialien, und solche Sachen. Jene, die die Wissenschaft zu ihrer Berufung, Profession und Leben gemacht haben, können uns sagen ob es so ist. Dass die Wissenschaften uns die Elemente geben können, um das Risiko, dass die Gebäude zusammenbrechen, zu vermeiden oder zumindest zu verringern.

Das heißt, in einem Erdbebengebiet und mit vorangegangenen Erdbeben, würde man erwarten, dass die Gebäude unter Berücksichtigung dieser Tatsache gebaut würden. Ich will sagen, es wäre nicht seriös, wenn man etwas erbauen würde und dann betet, dass es keine Erdbeben gibt, die es zum einstürzen bringen.

Ich weiß nicht, vielleicht könnten die Wissenschaftler die Schlüsselfrage beantworten, die übrigens nicht die ist, warum es Erdbeben gibt, sondern warum Menschen unter den Trümmern von Gebäuden sterben, welche hätten errichtet werden müssen, um Erdbeben standzuhalten.

Aber, gemäß der angesagten Analyse, alles hängt davon ab.

So also, wie jener Neophilosoph der Wissenschaft, der »furchtbar intellektuelle« (laut der Presse, die er zu seiner gemacht hat), der Staatsbürger ohne Partei José Antonio Meade Kuribreña [Anmk.: mexikanischer Politiker, tritt als Kandidat der Regierungspartei PRI für die Präsidentschaft 2018 an] sagte, wir werden »uns in einem Schema bewegen, in der die Frage nicht gültig ist«. Das heißt, wir werden nicht fragen, wer, durch Auftrag oder Unterlassung, verantwortlich dafür ist, dass diese Gebäude einstürzten und Hunderte von Menschen starben. Nein, was wir fragen werden, ist, warum es bebte. Dann werden wir, immer diesen postmodernen organischen Intellektuellen folgend, eine andere Frage stellen: Warum treten Erschütterungen, Erdbeben auf, oder wie man sagt, wenn der Boden seine scheinbare Resignation aufgibt und sich bewegt?

Nein, wenn Sie eine wissenschaftliche Erklärung erwarten, hoffen sie vergebens. Die gültigen Erklärungen sind diejenigen, die mehr Followers, Zuhörer, Sympathisanten und Militante haben. Die Wissenschaft hat schon vor langer Zeit alle Beliebtheitswettbewerbe verloren.

Dann hängt es also davon ab, in welchem Schema diese Erklärungen gegeben werden.

Lasst uns zu einer von diesen gehen, der von Herr Alberto Villasana, der sich selbst, mit vorbildlicher Bescheidenheit, als »katholischer Theologe, Philosoph, internationaler Analyst, Experte für Beziehungen zwischen Kirche und Staat, Autor von 12 Büchern, dreimaliger Gewinner des Nationalen Journalismuspreises« definiert, was seine 15.600 Anhänger auf Twitter, mit dem Glauben voraus, bestätigen würden. Lachen Sie nicht, diese Menge übersteigt weit die der Assistenten, Teilnehmer und Zuhörer in diesem Treffen.

In Bezug auf das Erdbeben vom 19. September 2017 schrieb der illustre und erleuchtete Villasana: »Dies ist ohne Zweifel eine Warnung von Gott, eine ganz besondere Gnade für Mexiko, um uns auf alles vorzubereiten, was kommt ...«.

Woher wußte er das? Nun, es stellt sich heraus, wie Villasana versichert, dass zur Zeit des Bebens ein Exorzismus an jemanden abgehalten wurde, der von vier Dämonen besessen war. »Während des Exorzismus erklärten die Beklagten, das Erdbeben vom 19. September sei Teil der Warnungen Gottes vor der großen Strafe«, schrieb er in seinem Artikel. Zusätzlich zu den Erschütterungen würden Hurrikane und Vulkanausbrüche auftreten. Laut dem Theologen. Diese Strafen seien »dafür, dass Abtreibung in der gleichen Stadt genehmigt wurde, in der die Mutter Gottes 1531 erschien«. Laut Villasana wäre das Erdbeben unter diesen Argumenten eine Warnung für die Mexikaner. In seinem Twitter-Account veröffentlichte er das Bild der Trümmer des Denkmals der Jungfrau: »Das Denkmal für die Mutter ist zusammengebrochen, bezeichnend: In der Stadt, in der sie die Abtreibung bewilligt haben

Trotz seiner unbestrittenen Weisheit ist Villasana nicht originell. Im November 2016 gaben italienische Zeitungen an, dass der Priester Giovanni Cavalcoli, der für seine Karriere als Theologe bekannt ist, am Sonntag, den 30. Oktober, die folgenden Aussagen machte, als ein Erdbeben der Stärke 6.5 das Zentrum von Umbrien erschütterte: seismische Erschütterungen sind eine »göttliche Strafe für die Beleidigung der Familie und die Würde der Ehe, insbesondere wegen der homosexuellen Lebensgemeinschaft«.

Das Schema, von dem diese Erklärung abhängt, hat mehr Anhänger:

Vor ein paar Wochen, im Dezember dieses Jahres, hat der emeritierte Kardinal Juan Sandoval Iñíguez die Frauen und die Anderen für die Gewalt des organisierten Verbrechens und für Erdbeben und Überschwemmungen verantwortlich gemacht.

Als Plattform für eine solche wissenschaftliche Erklärung hat Sandoval Iñíguez zu einer sogenannten »Großen Tat der Heilung« aufgerufen, die, soweit ich verstehe, wie eine Begegnung der Unbewusstheiten [Anmk.: im Original: »Inconsciencias«] für die Gottheit ist, aber mit mehr Einberufungsgewalt als die, in der wir uns befinden. Die Veranstaltung fand im sogenannten Blauen Stadion in Mexiko-Stadt statt, das übrigens einen besseren Standort hat als das CIDECI.

Um nicht abzuweichen, waren auch da Kapuzen [Anmk.: im Original »encapuchados«, wie auch Zapatistas mit Pasamontañas genannt werden]. Aber im Gegensatz zu denen, die uns rufen, die sich ganz dem Schlechtreden des Kapitalismus widmen, haben sich die Kapuzen von Sandoval Iñíguez ausgepeitscht, bis sie bluteten. Das sind richtige Peitschenhiebe und nicht die existentiellen, die sich in sozialen Netzwerken anhäufen.

Zwischen Peitschenhieb und Peitschenhieb, aber darauf bedacht, nicht mit Blut bespritzt zu werden, erklärte der emeritierte Kardinal, dass das Recht zu entscheiden und sexuelle Vielfalt Sünde sei und dass die Gewalt des Drogenhandels und die Erdbeben die Strafe für diese Sünden seien: »Herr und Gott unser, bevor eine größere Strafe kommt, sendest du uns vorübergehende Strafen oder elterliche Berichtigungen durch die Natur, die dein Werk ist und durch deine Vorsehung geleitet wird. Werden zwei 19. September in dieser Stadt purer Zufall sein?«.

Das Ereignis der »Großen Tat der Heilung« wurde durch eine Art von Vereinigung einberufen, die durchaus als »Die Stunde ist gekommen, dass die Sünder*innen verblühen [Anmk.: Anspielung auf »Llegó la hora del florecimiento de los pueblos«, dt. »Die Stunde des Erblühens der pueblos ist gekommen«, eine Bewegung, die die Präsidentschaftskandidatur der Sprecherin des Indigenen Regierungsrates für Mexiko, Marichuy, unterstützt]« bezeichnet werden kann. Mit anderen Worten: gegen diejenigen, die den Indigenen Regierungsrat und seine Sprecherin unterstützen.

Dort habe ich gelesen, dass unter jenen, die dazu aufriefen, »Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens« sind, wie Esteban Arce, Manuel Capetillo und Alejandra Rojas. Ich weiß nicht, wie öffentlich diese Leute sind, ich weiß nur, dass die Mutter von Esteban Arce in der Gemeinschaft der Anderen in bester Erinnerung sein muss.

In dem Akt, der, wie wir jetzt wissen, nicht dazu diente, die Fußballmannschaft, die dieses Stadion als Hauptquartier hat, zu exorzieren (was soll´s, »jedes vergangene blaue Kreuz war besser«), deklamierte der Neowissenschaftler Sandoval Iníguez: »Dies ist ein Akt der Wiedergutmachung in dem wir zu einem Schuldbekenntnis kommen, unsere Sünden vor dem Herrn erkennen und ihn um Gnade und Vergebung bitten. Wir kommen um ihm zu sagen: Herr, wir haben gegen dich gesündigt und das Böse begangen, das du verabscheust; Vergebe deinen Leuten und nimm von uns die Strafe, die wir verdienen. Wir haben gegen dich gesündigt, vor allem mit dem furchtbarsten, schwersten und grausamsten Verbrechen, dem der Abtreibung, überall in unserem Land begangen, manchmal mit der Billigung ungerechter Gesetze und manchmal versteckt, heimlich, aber immer mit Grausamkeit, Verrat und Vorteil gegen die Unschuldigen, die Wehrlosen

Presseberichten zufolge wurden nahe dem Ort, wo sich die »Bruderschaften der reuigen Kreuziger und Büßer von Taxco« (wie sie sich selbst nennen), Unterschriften gesammelt, um die Expansionista [Anmk.: ehemalige Angehörige der Partei PAN, Partei der Nationalen Aktion] Margarita Zavala in ihrem Projekt als unabhängige Kandidatin für die Präsidentschaft der Republik zu unterstützen.

Gegen den Strom und in einem anderen Schema, in Bezug auf die jüngsten Naturkatastrophen, sagte Papst Franziskus: »Ich denke, dass der Teufel Mexiko mit einer Menge Wut bestraft, weil der Teufel Mexiko nicht verzeiht, dass sie (auf ein Bild von der Jungfrau der Guadalupe zeigend) dort ihren Sohn gezeigt hat. Es ist meine Interpretation. Mit anderen Worten, Mexiko ist privilegiert im Martyrium, seine Mutter anerkannt, verteidigt zu haben

Da haben Sie also: göttliche Strafe oder teuflische Strafe. Wählen Sie ihr Erklärungsschema für eine Realität.

»Das sind bloß Meinungen«, werden Sie oder die Beeinflusser [Anmk.: im Original: influencers], die Ihrer Bandbreite am nächsten sind, sagen.

Ok, ok, ok. Aber das Problem ist, dass Entscheidungen auf der Grundlage dieser Meinungen getroffen werden: Es gibt Menschen, die um göttliche Vergebung bitten oder den Schmerz umarmen als privilegiertes Martyrium ... und einige Menschen organisieren sich, um Wahrheit und Gerechtigkeit zu fordern.

Ich werde kein Feuerholz aus dem schweren Kreuz machen, das Frau Margarita Ester Zavala Gómez aus dem Lager von Calderón (welche die Zapatistas respektlos und weit entfernt von jeglicher politischen Korrektheit »La Calderona« nennen und von denen ich, der ich schon immer geglänzt habe für meine gute Erziehung und politisch korrekt zu sein, mich abgrenze) trägt.

Und ich stelle klar, dass ich darauf hinweise, dass es »Gómez del Campo« ist, um den Mord an den Kindern des ABC Kinderhorts in Erinnerung zu rufen, der am 5. Juni 2009 im Bundesstaat Sonora stattfand, und der unter anderem von Marcia Matilde Altagracia Gómez del Campo Tonella gesteuert wurde, welcher, weil er Verwandter der Calderona ist, freigesprochen wurde. Die Erinnerung an dieses Verbrechen wird nicht ausgelöscht, dank der Tatsache, dass ihre Angehörigen weiterhin Wahrheit und Gerechtigkeit fordern.

Und ich nenne sie »de Calderón«, denn wenn man sie mit ihrem Mädchennamen anspricht, würde dies bedeuten, dass sie mit dem Psychopathen in unehelicher Verbindung lebt. Und soweit meine begrenzten Studien des kanonischen Rechts es erlauben, ist die uneheliche Verbindung eine Sünde. Ergo, das würde uns noch mehr Erdbeben bringen, um uns zu bestrafen, durch die Schuld derer, die ihre Kandidatur unterstützen.

Stattdessen werde ich einen kurzen Bezug auf den wichtigsten Saboteur ihrer politischen Karriere nehmen, (ihr Konkubin, wenn wir auf jene achten, die sich darüber aufregen, sie nach ihrem Namen nach katholischem, apostolischem und römischem Recht benannt zu haben), Felipe Calderón Hinojosa.

Herr Calderón Hinojosa war vor zehn Jahren der Chef der Exekutive des Bundes in Mexiko. »Präsident«, denke ich haben sie zu ihm gesagt. Nun, vor 10 Jahren, anlässlich der Überschwemmungen, die den Staat Tabasco verwüsteten, erklärte der damalige Oberbefehlshaber der Armee, der Luftwaffe und der Marine, dass die Verantwortung dafür, dass mehr als 125.000 Menschen ihre Häuser verloren haben und Zuflucht in Herbergen suchen mussten ... der Mond und eine Kaltfront hatten.

-*-

Die Partei der Nationalen Aktion [PAN] konkurriert mit der Partei der Institutionellen Revolution [PRI] nicht nur wegen der Lächerlichkeit, in den ihre Vorkandidaten fallen. Nein, die Partei der Nationalen Aktion, jetzt mit dem Ballast, genannt die Partei der Demokratischen Revolution [PRD], bestreitet auch die Komplizenschaft der PRI mit dem Verbrechen.

Wenn Sie im Blick von Ricardo Anaya, Vorkandidat des PAN-PRD-MC [Anmk.: Koalition der Parteien PAN, PRD und Movimiento Ciudadano (Bürgerliche Bewegung)], einen wahnsinnigen Glanz bemerken, schreiben Sie es nicht einer möglichen Betroffenheit im Bereich des Gehirns zu, der für den Anstand verantwortlich ist (natürlich, wenn es einen gibt). Es ist das Produkt einer Parteibildung mit vier Parteiführern. Ricardo Anaya ist Teil jener Generation von vier Parteikadern, die inmitten von Korruption, Zynismus, Verrat, Bigotterie, Intoleranz, Arroganz, Vetternwirtschaft, Ignoranz, Kretinismus als solche aufgewachsen sind ... ok, ich denke, ich beschreibe mehr als einen Vorkandidaten, aber jetzt beziehe ich mich auf die Allianz von PAN, PRD und MC, genannt »Für Mexiko, an der Spitze« ... und nun, an der Spitze gibt es einen Abgrund. Also da sehen Sie es.

Zusammen mit Acteal und Ayotzinapa verweist uns ein anderer Name auf straffreies Verbrechen: die Guardería ABC [Anmk.: Fall des oben erwähnten Kinderhorts] in Hermosillo, Sonora, Mexiko.

Und in den sechs Jahren dieses konsistenten Denkers namens Vincente Fox, verbündeten sich PRI, PAN und PRD im Mai 2006 für das Verbrechen namens »Atenco«, das neben dem Mord auch die sexuelle Aggression gegen Frauen beinhaltete.

Alles deutet also darauf hin, dass der große Wähler, der das Nationale Wahlinstitut gewiß nicht braucht, Beweise der Kriminalität verlangt um sich zu entscheiden. Diese Parteivorschläge opfern auf ihrem Altar das Blut von Frauen, Kindern, Jugendlichen, Alten … und Anderen.

Und um es zu bestätigen, gelangen politische Aufstellungen der ranzigsten Rechten zu den verschiedenen Ämtern von Auftragsmördern, die das Weltpolitische System regelmäßig anbietet.

Obwohl es Beispiele in Argentinien, Chile, Brasilien, dem Vereinigten Königreich, Spanien, Israel, Honduras, Nicaragua, Russland gibt, und fügen Sie die Geografie hinzu, die Sie wollen, gibt es eines, das die unheilvollen zukünftigen Zeiten zusammenfasst: Ronaldo Trump.

Zusätzlich zu seiner unbestreitbaren Fähigkeit und Weisheit, seinen Twitter-Account zu verwalten, hat Ronaldo Trump klar das abzuschlachtende Opfer definiert: Frauen, Andere, Kinder, Migranten, die Umwelt, und ich könnte fortfahren Besonderheiten zu spezifizieren, aber am Ende werden Sie zu dem gleichen Schluss kommen wie ich: Das Opfer ist der gesamte Planet, einschließlich der Menschheit, die ihn bewohnt.

Obwohl Ronaldo Anzeichen von ernsthaften mentalen Problemen gezeigt hat, hat er die grundlegende Gleichung gelöst, der sich jeder Herrscher stellen muss: Was muss ich tun, um an der Macht zu bleiben? Ockham war ihm behilflich und er hat sich für die einfachste Antwort entschieden: einen Krieg.

Um einen Krieg zu bekommen, schlägt er Mauern vor, Wechsel von Botschaften, provoziert diplomatische Zwischenfälle und bittet, fleht: »Gebt mir einen Krieg!, bitte ich euch. Wo auch immer, es spielt keine Rolle. Und je größer, desto besser.« Und dann, wenn man Jahrhunderte zurückgeht, nimmt Ronaldo Trump die Leier von Nero und singt: »Wir wollen nicht kämpfen, aber für Jingo, wenn wir es tun, haben wir die Schiffe, wir haben die Männer, auch das Geld. »

Ja, ein Krieg. Oder ein Verbrechen, das hängt davon ab.

Krieg oder Verbrechen, ein Unglück wie nie zuvor in der Geschichte der Menschheit.

Als ob die Welt, so wie wir sie kennen, zusammenbrechen würde.

-*-

Und da wir uns schon auf Videospiele bezogen haben, stellen wir uns vor, wir hätten den Traum von irgendeinem Videosüchtigen: eine kybernetische Oberfläche, die uns erlaubt gleichzeitig die strategische Perspektive, die Taktik und die der ersten Person zu haben. So etwas wie eine Kombination aus Echtzeitstrategie, Rollenspiel, dem First-Person- oder Ego-Shooter und dem anderen, von dem ich nicht weiß, wie es heißt, aber es ist wie in der dritten Person. Jedenfalls, wenn es eines Tages geschaffen wird, vergessen Sie nicht, sich die Rechte für intellektuelle Autorenschaft zu sichern.

Nun nehmen wir an, Sie sind in einem idealen kugelförmigen Raum eingeschlossen. Die innere Oberfläche der Kugel, die Sie sehen können, ist eine große gekrümmte Leinwand, mit 5K-Technologie, omled oder wie man sagt, und in der Ihnen, gleichzeitig und mit schwindelerregender Geschwindigkeit, Informationspakete präsentiert werden. Nicht nur Bilder, sondern auch Geräusche, Gerüche, Tast- und Geschmacksempfindungen. Und, nun, auch, um die esoterischen, übersinnlichen Wahrnehmungen nicht zu diskriminieren, extrasensorische Wahrnehmungen.

Sie können mit hoher Sicherheit denken, dass Sie in der realen Welt sind, also leben Sie in dieser Welt, dort werden Sie geboren, wachsen auf, vermehren sich und, Gott behüte, aber es ist eine hypothetische Situation, sie sterben.

Sie sind glücklich oder unglücklich dort. Die Maschine ist so effizient, dass sie sogar die Parameter zur Definition von Glück und Unglück bietet. Darüber hinaus bietet es Ihnen auch eine Erklärung dieser Welt und, wenn es Ihre Vorliebe ist, eine spirituelle Welt, ein Trost für den Tag an dem – sagte ich bereits, dass Gott Sie nicht liebt? - Sie sterben.

Sie sind also da, in der Maschine, die wir, mit umsichtigen Geschäftssinn, »die Katze-Hund-Maschine« nennen (alle Rechte vorbehalten).

Dort sind Sie, es simuliert also, dass Sie leben (weil die Maschine Ihnen auch die Kriterien gibt, um zwischen »dem Wirklichen« der Maschine und »dem Virtuellen« zu unterscheiden, das dieselbe Maschine produziert, um Ihnen einen Anhaltspunkt zu geben).

Nun, nehmen wir an, dass Sie in einer befristeten Zeit innerhalb der Maschine tun, was Sie tun sollen. Da, ohne zu wissen woher, kommt eine Person, die mit nichts etwas zu tun hat. Sie sind natürlich eine moderne Person, die die technologischen Grenzen versteht und dieses Eindringen einer Unregelmäßigkeit der komplizierten Software der Maschine oder ihrer komplexen Hardware zuschreibt. Sie warten geduldig, dass sich die Unregelmäßigkeit löst, das heißt, Sie suchen nach der Schaltfläche »Zurücksetzen«, aber die Person ist immer noch da und wenn Sie es am wenigsten erwarten, sagt diese Person:

»Einen Moment, niemand berührt irgendetwas, niemand geht raus. Dies ist der Schauplatz eines Verbrechens

Sie zweifeln. Sie wissen nicht, ob Sie sich bei dem Support beschweren oder eine Packung Popcorn in die Mikrowelle stellen sollen, denn vielleicht ist es eine neue Episode von »Law and Order, Special Victims Unit« (Hintergrundmusik).

Aber etwas passt nicht, denn es ist nicht die Detektivin, sondern eine andere Frau, die erscheint. Ja, die Maschine hat das Muster angegeben, das anzeigt: »Frau«. Aber die oben erwähnte, trägt eine bestickte Bluse, ihre Statur ist kleiner als der Durchschnitt, den dieselbe Maschine als »durchschnittliche Statur« geprägt hat, ihr Teint ist von dunkler Farbe, wir sagen von der Farbe der Erde. Die Maschine gibt die Informationen, die sie hat: »Indigene oder auch selbst bezeichnet »originaria«, ihre geografische Lage ist in der mittleren Region von Nordamerika genannt Mexiko; Null oder Mindestniveau an Schulbildung, Zugang zu technologischen Fortschritten zwischen 0 und 0,1; einsprachig, obwohl es Fälle gibt, in denen sie zwei oder mehr Sprachen handhabt; Sterblichkeitsrate, weit überdurchschnittlich; Lebenserwartung, weit unter dem Durchschnitt; kulturelle Beharrlichkeit, Jahrhunderte; daher unbestimmtes Alter.

Mit diesen Informationen beginnen Sie bereits, den Bericht an den Support zu schreiben, natürlich, sich gleichzeitig mit Popcorn vollstopfend, denn es geht auch nicht darum, die Valentina-Soße zu verschwenden, die es bedeckt:

»Liebe Programmierer, ich bitte Sie, diesen Fehler zu lösen. Weil es nicht möglich ist, dass einer, eine, ein*s, hier die Funktionen erfüllt, die mir zugewiesen wurden, und plötzlich erscheint etwas so vormodernes. Beeilen Sie sich, denn die neue Staffel von »Zur Rechten, die beste aller möglichen Welten« steht kurz vor dem Start und die Promotions sind bereits da. Unterschrift«

Das fragliche feminine Eindringen hat den schlechten Geschmack, den modischen Witz von »Ich komme aus der Zukunft und ...« zu verändern, gefolgt von etwas genialem. Oh, machen Sie sich keine Sorgen, die Maschine sagt Ihnen auch, was »witzig« ist und was nicht. Denn die, sagen wir, ursprüngliche Frau sagt jetzt: »Ich komme aus der Vergangenheit und dieser Film ist kein Film und ich habe ihn schon gesehen«. Dann erkennen Sie, dass die Frau nicht alleine ist, es gibt andere, die ihr ähneln, aber jetzt, wo Sie gezwungen sind, sie anzusehen, sehen Sie, dass sie gleich, aber verschieden sind. Es gibt auch Männer, Burschen also. Und es gibt keinen Mangel an denen, die weder das eine noch das andere sind. Ohne die Programmierung zu respektieren, beginnen diese seltsamen, anachronistischen und, unnötig zu sagen, rücksichtslosen Wesen, zu schnüffeln und einige haben sogar, woher auch immer, eine Lupe hervorgeholt. Sie sind kurz davor zu applaudieren, weil Sie denken, dass die Maschine aktualisiert wurde und nun eine virtuelle Realität in der virtuellen Realität erzeugen kann, aber die Frau, die jetzt die Maschine als »indigen« ohne jede Nuance bezeichnet, studiert Sie nun im Detail. Natürlich haben Sie recht, wenn Sie sich unwohl fühlen, wenn sie, nachdem sie die Lupe auf die Augen gelegt hat, sagt: »Ein weiteres Opfer, das Berichterstatterteam soll es notieren

»Ja, sie haben ein Team von Berichterstattern, das eine Art nicht katalogisierte Organisationsform vorschlägt«, sagt Ihnen die Maschine, ein bisschen, um sich nützlich zu machen, und noch ein bisschen, um sich Zeit zu geben, ihre Programmierung selbst zu überprüfen.

Die Gruppe der Indígenas, die, wie Sie jetzt erkennen, eine Minderheit sind, aber Lärm machen, als ob sie die Mehrheit wären, treffen sich, um zu beraten, und nach einiger Zeit, die die Maschine nicht zählen oder einen Parameter des Vergleichs anbieten kann, verordnen sie:

»Hier ist alles: das Opfer, der Mörder, die Mordwaffe und der Tatort«

Dann stellen Sie fest, dass der sphärische Bildschirm eher einer konkaven Wand ähnelt, und sehen, nicht ohne sich zu beunruhigen, ein Mädchen, begleitet von einem seltsamen Wesen, das die Maschine nicht bezeichnen kann und sich abfindet mit »Katze-Hund; mythologisches Wesen unbekannter Herkunft; es gibt keine Daten, die ihre reale Existenz bestätigen, das heißt, virtuell, aber real in der Maschine, Sie verstehen mich, nicht wahr?, nun, je nach dem; wahrscheinlicher Lebensraum: Berge des mexikanischen Südostens.« Vgl.: »Es wird einmal sein«, Ausgaben in Spanisch, Italienisch, Englisch, Griechisch, Deutsch, Portugiesisch, etc. »

Nun, was sie beunruhigt ist, dass das Mädchen und der so katalogisierte »Katze-Hund« auf einen Riss in der Maschine zeigen, das heißt in der Kugel, also in der Wand.

Jetzt zweifeln Sie, etwas, das die Maschine bis jetzt immer vermieden hat, zwischen dem Überprüfen der Garantiebedingungen oder Laufen, um sich dem Riss zu nähern.

Denn es stellt sich heraus, dass der Riss, seine Möglichkeit, nicht nur die Programmierung der Maschine, sondern ihre eigene Existenz in Frage stellt.

Dann fühlen Sie sich in derselben Paradoxie gefangen wie Schrödingers Katze.

Die Maschine verbindet sich schnell mit Wikipedia und dort liest man:

»Erwin Schrödinger stellt ein System auf, das aus einer geschlossenen und undurchsichtigen Schachtel besteht, in der sich eine Katze, eine Flasche mit giftigem Gas und ein Gerät befindet, das ein einziges radioaktives Teilchen enthält mit einer 50%igen Wahrscheinlichkeit, sich in einer gegebenen Zeit aufzulösen, so dass, wenn das Teilchen zerfällt, das Gift freigesetzt wird und die Katze stirbt. Am Ende der eingestellten Zeit ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Gerät aktiviert wurde und die Katze tot ist, 50% und die Wahrscheinlichkeit, dass das Gerät nicht aktiviert wurde und die Katze lebt, hat den gleichen Wert

Natürlich folgen Sie nicht mehr den Teilen der Quantenmechanik, denn Sie spüren ein leichtes Zittern durch Ihren Körper laufen.

»Terror« teilt Ihnen die Maschine mit, damit Sie dieses Gefühl identifizieren können. Weil die Maschine diese sinnliche Wahrnehmung bereits bezeichnet hatte, aber immer, zumindest bis jetzt, war sie Ihnen als fremd dargestellt worden: Terror war immer im anderen.

Alle Beweise, all die Fakten, die Ihnen Gewissheiten, Werte, Argumentation und Urteilskraft gaben, beginnen zu verblassen.

Man weiß nicht, ob es lebt oder tot ist, es besteht eine 50%ige Chance auf das eine oder andere, und Sie erschaudern, aber nicht, weil Sie kurz davor sind ihren existentiellen Zustand festzustellen, sondern wegen der Frage, die der Riss aufwirft, die, wie man sagt alles verändert:

»Ist eine andere Welt möglich?«

»Das ist es«, antwortet das Mädchen und trägt nun einen Ball unter dem Arm und auf dem Kopf etwas, das eine Katze sein könnte ... oder ein Hund.

Sie sind natürlich eine sachkundige Person und wenden das »Rasiermesser von Ockham« an, dass, was als die einfachste Erklärung interpretiert wird, wahrscheinlich die korrekteste ist. Dann sagen Sie zu sich selbst: »Ich träume«.

Während Sie entscheiden, ob Sie in einem Traum oder einem Albtraum sind, was machen Sie? Neigen Sie sich zum Riss oder machen Sie weiter, was Sie machten, als dieser rücksichtslose und ungehörige Tumult auftauchte?

Für das, was ursprünglich eine Gruppe von Indígenas war, gibt es jetzt ein größeres Kollektiv: Es gibt Menschen in allen Farben, einige, die einen Hammer ergreifen und komplizenhaft lächeln, wenn sie zur Wand gehen, wo, oh, oh, sie scheinen den Riss vergrößern zu wollen .

Und da ist jemand, der tanzt, und jemand der malt und jemand, der sich einen Rahmen für die Aufnahme vorstellt, und jemand der hastig schreibt und weitere singen, und da ist jemand, der ein Mikroskop wiegt, um zu sehen, ob er es an die kugelförmige Wand wirft oder besser das Skalpell, damit etwas mit dem Riss geschieht.

Und, Augenblick mal, woher kam diese Marimba [Anmk.: tarditionelles Musikinstrument]?

Und sie spielen bereits Fußball und das Mädchen, um sich Erklärungen zu sparen, hängt sich ein Namensschild um, das lautet: »Defensa Zapatista« [Anmk.: dt.: »Zapatistische Verteidigung«], fragt Sie wie Sie heißen, und Sie verstehen dann, dass sie nicht nach Ihren Namen fragt, sondern nach Ihrer Position für ein vermeintliches Team, das noch nicht vervollständigt ist.

Und Sie fühlen schon, dass der Terror Ihr ganzes Wesen übernommen hat, weil Sie ahnen, dass das Mädchen Sie wirklich fragt:

»Und was ist mit dir?«

Aus dem CIDECI-UniTierra, Chiapas. SupGaleano.

Mexiko, Dezember 2017.


AUS DEM NOTIZBUCH DES KATZE-HUND: DER MYSTERIÖSE FALL DER VERSCHWUNDENEN BUTTERKUCHEN.

Elías Contreras ist ein zapatistischer compañero, der die Aufgabe einer Ermittlungskommission, eines Detektivs, hat. Er ist also wie eine Wache. Elías Contreras ist verstorben, ebenso wie der Supmarcos und sie arbeiteten zusammen, um das Schlechten und den Schlechten zu suchen. Elías arbeitet jetzt manchmal mit dem SupMoy, obwohl er von Zeit zu Zeit mit dem SupGaleano spricht.

Diese kurze Zusammenfassung soll Ihnen helfen zu verstehen, was an einem Nachmittag diesen Dezember in der Generalkommandantur der EZLN passiert ist, wo der Subcomandante Insurgente Moisés den erwähnten Elías Contreras zitierte.

»Elías«, sagte der SupMoy, nachdem er auf den militärischen Gruß der Untersuchungskommission reagiert hatte, »es gibt ein Problem

Elías Contreras sagte nichts, nahm nur etwas Maisblättchen und ein paar Tabakfasern heraus und widmete sich dem Drehen einer Zigarette während er SupMoy zuhörte:

»Es geht um den Kooperativladen der Region. Sie sagen, dass einige Waren fehlen, dass sie verschwunden sind. Sie fragten mich, ob jemand helfen könnte. Kümmerst du dich darum

Elías Contreras machte nur ein Geräusch wie »mmh« und ging ohne ein Wort zu sagen.

Der Beauftragte des Ladens begrüßte Elías gerade mal mit einer Geste, er machte die Monatsrechnung.

»Was ist es denn, was verschwunden ist?«, fragte Elías, während er abgelenkt die DVDs ansah, die zum Verkauf standen, die meisten mit dem Siegel »Los Tercios Compas« [Anmk.: zapatistische Kommunikations- und Medienkommissionen].

»Die Butterkuchen«, sagte der Beauftragte, ohne den Blick von dem Notizbuch zu nehmen, wo er mit den Rechnungen litt.

»Und woher weißt du, dass sie fehlen?«, fragt Elías, während er das Regal überprüft.

»Weil niemand sie kauft, waren sie immer da, umsonst also.«

»Und wenn sie niemand kauft, was ist das Problem

»Die Untersuchungskommission«, seufzte der Beauftragte resigniert, »die Rechnung muss stimmen, wenn nicht, dann muss ersetzt oder bestraft werden.«

Elías Contreras schnaubte und beugte sich vor, um ein paar Strähnen schwarzen Tabaks am Fuß der Theke aufzuheben.

Er machte sich davon.

»Sup«, sagte er, als er bereits an der Tür der Hütte des SupGaleano stand.

»Elías«, antwortete der Sup, ohne seine Augen von einem Bildschirm abzuwenden, der mit einem alten Laptop verbunden war.

»Es ist kaputt gegangen«, wollte der Sup klarstellen, »der Bildschirm ist kaputt gegangen, aber der Prozessor und alles andere ist in Ordnung, also habe ich es an diesen Monitor angeschlossen. Ich habe gerade die Tastatur angepasst, aber die Maus kann sie nicht finden.« Er drehte sich in seinem Rollstuhl um und sah Elías an.

»Die Butterkuchen«, sagte die Untersuchungskommission.

»Es gibt keine mehr«, sagte der Sup, »Defensa Zapatista und ihr Hund ... oder Katze ... oder was auch immer, haben sie gegessen.« »Aber ich habe ein Pinolebrot, das die Aufständischen gemacht haben. Woher ich weiß, dass es die Aufständischen gemacht haben? Nun, weil es aufgegangen ist, wenn es die weiblichen Aufständischen machen, bleibt es flach gedrückt

Elías drehte sich eine Zigarette und gab dem Sup die Streichhölzer für die Pfeife.

»Und jetzt?«, fragte der SupGaleano, nachdem er darauf gewartet hatte, dass Elías Contreras seine Zigarre anzündet.

»Nun, sie werden dich die Rechnungen des Ladenbesitzers machen lassen. Natürlich, zusätzlich zum Ersatz der Zahlung. Aber ich bin nicht deswegen gekommen. Es gibt einen Gedanken, den ich mit dir bereden möchte ... »

Ein paar Stunden später verließ Elías Contreras, Untersuchungskommission der EZLN, die Hütte des SupGaleano und hielt einen Moment inne, um den Abend, schon den Schatten der Nacht erlegen, zu sehen.

Mit der Taschenlampe beleuchtete er den Weg zur Generalkommandantur der Ezetaelene. Bereits in der Tür, ohne einzutreten, grüßte er und sagte: »Der Sup, einige Butterkuchen«.

Der SupMoy lächelte und sagte zu sich selbst: »Nun, jemand musste diese Rechnungen machen«.

In der Generalversammlung erging es dem SupGaleano nicht schlecht, aber auch nicht gut. Nach der »Selbstkritik«, Junk Food zu essen und nicht gut zu essen (sie sagten ihm, dass die Butterkuchen, die sie in der Bäckerei des CIDECI machen, besser seien), gaben ihm die Autoritäten die schlimmste Strafe, die es derzeit in dieser Gemeinde gibt: die Rechnungen der Kooperativen zu führen.

Der Sup zündete die Pfeife an als er die Versammlung verlässt, und während er Richtung Kooperative »Als Frauen die wir sind« ging, sagte er zu sich selbst: »Nun, es könnt schlimmer sein, in anderen Zeiten hätte ich den Bolzplatz sauber gemacht

Er machte die Rechnungen schnell, nicht weil er Mathematik kannte, sondern weil er sie mit dem Handy gemacht hatte, das er von der Kommandantur »geborgt« hatte, als der SupMoy ihn anrief, um ihn zu beschimpfen. Es war auch kein großartiges Handy, es war eines jener »niedrigklassigen«, die nicht dazu dienten, die Unterschriften zu erfassen, die das INE [Nationales Wahlinstitut] der ersten Welt als Bedingung an aufstrebende Dritte-Welt-Kandidaten stellte, aber der Rechner reichte für Addition und Subtraktion.

Er traf Elías am Fuße der Ceiba [Anmk.: Baum, wichtige Rolle als »Weltachse« in der Maya-Mythologie], genauso wie sie zurückgeblieben sind.

Die Gerüche beider Tabake vermischten sich mit dem Schweigen. Dialog zwischen verstorbenem, taubstummer Dialog.

Keiner von ihnen erinnert sich, wer gefragt hat: »Wie lange?«, Aber sie wissen, dass beide gemeinsam geantwortet haben: »Wenig, sehr wenig«.

Ich beglaubige:
Der Katze-Hund.

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