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 Campeche, Mexiko - Bewegung gegen hohe Stromtarife
 Freilassung der inhaftierten AktivistInnen
Gruppe B.A.S.T.A. vom 16.07.2009 UA drucken
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  Im südmexikanischen Bundesstaat Campeche sind am 10. Juli 2009 fünf Aktivistinnen und Aktivisten der "Anderen Kampagne" gewaltsam festgenommen worden, die an der friedlichen Bewegung gegen die überteuerten Stromgebühren teilnehmen. Am 16.7. wurde ihre Inhaftierung formalisiert, eine Freilassung auf Kaution wird ihnen verweigert. Die Bewegung beteuert, dass die angeblichen Vergehen von der staatlichen Föderalen Kommission für Elektrizität (CFE) "fabriziert" wurden und die Festnahmen daher völlig illegitim sind. Zudem gibt es Haftbefehle gegen über 20 weitere Aktivistinnen und Aktivisten, insgesamt könnten 250 Personen von juristischer Verfolgung betroffen sein (vgl. Chiapas98-Meldung vom 15.7.2009).

Diese Vorgehensweise der Regierung belegt ein weiteres Mal, dass soziale Proteste in Mexiko nicht zivil diskutiert und verhandelt, sondern zunehmend kriminalisiert und mit Repression überzogen werden. Die Bewegung in Campeche ist mit ähnlichen Bewegungen aus Chiapas, Oaxaca, Guerrero, Veracruz, Chihuahua etc. vernetzt. Aus Perspektive der sozialen Bewegungen stellt die aktuelle Repression seitens der Regierung einen Versuch dar, die rasch anwachsende Bewegung einzuschüchtern und zurückzudrängen.

Wir rufen dazu auf, an der folgenden Eilaktion teilzunehmen, um so den Druck auf die mexikanischen Behörden zu erhöhen und der sozialen Bewegung unsere Solidarität zu kommunizieren.

Desweiteren rufen wir dazu auf, Spenden zur juristischen Verteidigung der Inhaftierten auf das u.a. Konto zu überweisen.

Solidarische Grüße,

Gruppe B.A.S.T.A.

Bankverbindung:
L. Kerkeling
Konto-Nr.: 111054318
Sparkasse Münsterland Ost
BLZ 40050150
Stichwort "Campeche"

Die Unterschriftenaktion ist bereits abgelaufen und kann nicht mehr online ausgefüllt werden. Sie wird hier nur noch textlich dokumentiert. UAs verfallen automatisch nach 6 Wochen, manchmal gibt es aber auch ein individuell definiertes Ende der UA.

Protestbrief

Al gobierno de Campeche
Al gobierno de México
A la Comisión Federal de Electricidad (CFE)
A la sociedad civil nacional e internacional
A los y las adherentes de la Otra Campaña
A los medios de comunicación

¡Alto a la represión en Candelaria, Campeche!

El 10 de julio, cinco activistas del Movimiento de Resistencia Civil del No Pago a la Altas Tarifas de Energía Eléctrica en Candelaria, Campeche, fueron detenidos de manera arbitraria y con lujo de violencia por elementos de la Policía Federal.

Ellos y ellas, al igual que miles de personas a nivel nacional, se organizan para hacer frente a cobros injustos de tarifas de energía eléctrica que cobra la Comisión Federal de Electricidad (CFE).

Las y los activistas injustamente detenidos Sara López, Joaquín Aguilar, Guadalupe Borja, Elmer Castellanos y Guadalupe Lizcano, adherentes a La Otra Campaña, han iniciado una huelga de hambre en el centro penitenciario de San Francisco Kobén para denunciar estas violaciones a sus derechos humanos.

Es obvio, que el gobierno y la CFE están interesados en desaparecer el movimiento contra las altas tarifas de la energía eléctrica. Es un movimiento que no sólo los afecta económicamente puesto que rechaza seguir sometido al abuso de la CFE contra los que menos tienen, sino que en términos políticos se define anticapitalista y representa un ejemplo de cómo el pueblo organizado puede satisfacerse a sí mismo las necesidades que el gobierno no sólo no resuelve sino además utiliza para seguir abusando y sometiendo a la población.

Exigimos:

1. Que la Comisión Federal de Electricidad se desista de las denuncias que fabricó en contra de los compañeros del Movimiento Contra las Altas Tarifas de la Energía Eléctrica en Candelaria.

2. Que se libere inmediatamente a las y los cinco activistas detenidos injustamente el 10 de julio en Candelaria, Campeche.

3. Que la Procuraduría General de la República restituya el daño ocasionado a los cinco activistas detenidos en el operativo del 10 de julio en Candelaria, Campeche.

übersetzung

An die Regierung von Campeche
An die Regierung von Mexiko
An die Föderale Elektrizitätskommission (CFE)
An die nationale und internationale Zivilgesellschaft
An die AnhängerInnen der Anderen Kampagne
An die Medien

Schluss mit der Repression in Candelaria, Campeche

Am 10. Juni wurde AktivistInnen der Zivilen Widerstandbewegung gegen die hohe Stromgebühren in Candelaria, Campeche, von Angehörigen der Bundespolizei willkürlich und unter Einsatz von Gewalt festgenommen.

Sie organisieren sich wie Tausende Personen auf landesweiter Ebene, um den ungerechten Stromtarifen, die von der Föderalen Elektrizitätskommission (CFE) verlangt werden, etwas entgegenzusetzen.

Die zu Unrecht festgenommenen AktivistInnen Sara López, Joaquín Aguilar, Guadalupe Borja, Elmer Castellanos und Guadalupe Lizcano, Angehörige der Anderen Kampagne, haben einen Hungerstreik im Gefängnis von San Francisco Kobén begonnen, um die Menschenrechtsverletzungen, die ihnen wiederfahren sind, anzuzeigen.

Es ist offensichtlich, dass die Regierung und die CFE am Verschwinden der Bewegung interessiert sind. Es handelt sich um eine Bewegung, die sie nicht nur ökonomisch betrifft, da sie zurückweist, sich weiter dem Missbrauch der CFE gegenüber denjenigen, die am wenigsten besitzen, unterzuordnen. Sie definiert sich politisch als antikapitalistisch und ist ein Beispiel dafür, dass die organisierte Bevölkerung sich selbst um die eigenen Bedürfnisse kümmern kann, die von der Regierung nicht nur nicht gelöst werden, sondern außerdem ausgenutzt werden, um die Bevölkerung zu unterwerfen und auszunehmen.

Wir fordern:

1. Dass die CFE von den Anklagen Abstand nimmt, die sie gegen die GenossInnen der Bewegung gegen die hohen Stromgebühren in Candelaria fabriziert hat.

2. Das die fünf am 10. Juni in Candelaria, Campeche, zu Unrecht festgenommenen AktivistInnen sofort freigelassen werden.

3. Das die Generalstaatsanwaltschaft den entstandenen Schaden der Polizeioperation vom 10. Juli gegen die fünf festgenommen AktivistInnen ersetzt.

Quelle: http://www.gruppe-basta.de/


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