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UA von ai: Moddrohungen - Margarita Martínez und Adolfo Guzmán (Chiapas)
amnesty international vom 24.10.2011

  UA-016/2010-3
Index: AMR 41/067/2011
24. Oktober 2011

MARGARITA MARTÍNEZ, Gemeindesprecherin
ADOLFO GUZMÁN ORDAZ, Gemeindesprecher

Die GemeindesprecherInnen Margarita Martínez und Adolfo Guzmán Ordaz sind erneut mit dem Tod bedroht worden, obwohl das Haus der beiden AktivistInnen von der Polizei bewacht wird.

Magarita Martínez und Adolfo Guzmán Ordaz engagieren sich im mexikanischen Bundesstaat Chiapas für die Belange der Menschen vor Ort. Am Morgen des 20. Oktober 2011 entdeckte Margarita Martínez unter dem Fahrzeug der beiden einen Umschlag. Der Wagen war in San Cristobal de la Casas im Hausbereich des Ehepaars geparkt. PolizistInnen, die zum Schutz von Margarita Martínez und Adolfo Guzmán Ordaz rund um die Uhr vor dem Haus postiert sind, gaben an, nicht mitbekommen zu haben, dass dort ein Umschlag deponiert worden war. In dem Umschlag fand sich ein Zettel mit den Worten: »Damit ihr Bescheid wisst: Es gibt keine Gerechtigkeit. Haltet also den Mund, anderenfalls lassen wir euch verschwinden. Wir sind das Gesetz und wir stehen unter Schutz. Tod, Tod, Tod.« (»Para que sepas no hay justicia major sierra [sic] la boca si no quieres desaparecer somos la ley y estamos protegidos muerte muerte muerte«).

Später am Tag tauchten sechs VertreterInnen der Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaats Chiapas im Haus des Ehepaars auf. Nach Auskunft von Margarita Martínez und Adolfo Guzmán Ordaz legten sie ein aggressives und einschüchterndes Verhalten an den Tag und setzten sich über die Bitte des Ehepaars hinweg, keine Aufnahmen von ihnen zu machen. Die VertreterInnen der Staatsanwaltschaft zogen sich erst wieder zurück, nachdem Adolfo Guzmán Ordaz die örtliche Menschenrechtsorganisation Centro de Derechos humanos Fray Bartolome de las Casas eingeschaltet und ihr von dem einschüchternden Vorgehen der Staatsanwaltschaft berichtet hatte.

Adolfo Guzmán und Margarita Martínez werden bereits seit geraumer Zeit bedroht. Die erste Drohung ging im Dezember 2009 bei ihnen ein, nachdem sie einen Monat zuvor gegen die Polizei der Justiz Klage wegen einer unrechtmäßigen Durchsuchung ihrer Wohnung in der Stadt Comitán im Bundesstaat Chiapas, eingereicht hatten. Im Februar 2010 wurde Margarita Martínez entführt und bedroht, um das Ehepaar davon abzubringen, ihre Klage weiter zu verfolgen. Die Interamerikanische Menschenrechtskommission wies daraufhin die mexikanische Regierung an, für die Sicherheit von Adolfo Guzmán und Margarita Martínez zu sorgen.

Hintergrundinformationen

Adolfo Guzmán Ordaz engagiert sich für die regionale Organisation Enlace Comunicación y Capacitación, die indigene Gemeinschaften und ländliche Gemeinden im Bereich der Menschenrechte und nachhaltiger wirtschaftlicher Entwicklung schult. Margarita Martínez ist vor Ort für mehrere zivilgesellschaftliche Organisationen aktiv. Kürzlich hat sie auf ehrenamtlicher Basis Schulungsmaßnahmen für Enlace Comunicación y Capacitación durchgeführt.

Die Unterschriftenaktion ist bereits abgelaufen und kann nicht mehr online ausgefüllt werden. Sie wird hier nur noch textlich dokumentiert. UAs verfallen automatisch nach 6 Wochen, manchmal gibt es aber auch ein individuell definiertes Ende der UA.

Protestbrief (korrekte Anrede wird automatisch hinzugefügt)

Le escribo para transmitirle mi honda preocupación por la seguridad de Adolfo Guzmán, Margarita Martínez y sus nińos

Solicito respetuosamente

- garantizar de inmediato las medidas precautorias y de seguridad a Adolfo Guzmán, Margarita Martínez y sus nińos para proteger su vida, integridad y seguridad personal así como someter las medidas ya ejecutadas hasta el momento a revisión

- llevar a cabo una investigación independiente y completa en torno a las amenazas de muerte en contra de Margarita Martínez del pasado 20 de octubre así como de los anteriores actos de intimidación y hostigamiento en contra de ella y de su familia

- identificar a los responsables y llevarlos ante la justicia

Atentamente

 Zum Auflisten der bisherigen Unterzeichner hier klicken!

Bisher haben 36 Person(en) diese Eilaktion unterzeichnet.
Folgende Unterzeichner erlaubten, dass Ihr Namen (usw.) hier erscheint:

Vorname Name Organisation Ort Land 
Stefanie Kern  Jena Alemania 
Peter Clausing Red de Comites Oscar A. Romero Wilhelmshorst Alemania 
Gilberto Rescher  Bielefeld Alemania 
Miriam Boyer  Berlin Alemania 
Lena Schulz  Berlin Alemania 
Sarah Eckhardt  Berlin Deutschland 
Birte Lampart  Leipzig Alemania 
Susanna Sutter  Basel Suiza 
Jörg Zimmermann  Beetzendorf/OT Poppau Germany 
Frank Lehmann  Bremen Alemania 
Anne Bernhardt  Kahla Alemania 
Anna Baumgart  Mainz Alemania 
Knut Hildebrandt  Berlin Alemania 
Gruppe B.A.S.T.A.  Münster Alemania 
Paula Herwig  Leipzig Alemania 
Sabine  Birkenfeld Nationaltheater Mannheim Mannheim Deutschland 
Robert Swoboda  Jena Alemania 
Thomas Haug emanzipart Schopfheim Alemania 
Barbara Schütz Welthaus Bielefeld Bielefeld Deutschland 
Eva Wanderer  Großhausen Alemania 
Claudia Grobner Amnesty International StudentInnen-Netzwerk Wien Österreich 
Jasmine Bischke  Mainz Alemania 
Robin Baumgartner  Eichstätt Deutschland 
Josephin Tischner SJD - Die Falken Berlin Alemania 
Friederike Tuitjer  Hannover Deutschland 
Therese Gerstenlauer  Marburg Alemania 
Udo Hirschmann  Eisenstadt Austria 

übersetzung

[Anrede wird automatisch hinzugefügt],

Ich schreibe Ihnen, um Ihnen meine tiefe Sorge bezügich der Sicherheit von Adolfo Guzmán, Margarita Martínez und ihren Kindern mitzuteilen.

Ich fordere Sie höflich auf:

- Adolfo Guzmán, Margarita Martínez und den Kindern der beiden unverzüglich ihren Wünschen entsprechend wirksamen Schutz zu gewähren und die bislang ergriffenen Maßnahmen einer Überprüfung zu unterziehen.

- Führen Sie umgehend eine unabhängige und umfassende Untersuchung der Morddrohungen gegen Margarita Martínez vom 20. Oktober und früherer Einschüchterungsversuche gegen sie und ihre Familie durch.

- Stellen Sie bitte sicher, dass die dafür Verantwortlichen vor Gericht gebracht werden.

Hochachtungsvoll,

 Quelle:  
  http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-016-2010-3/wieder-morddrohungen?destination=node%2F5309 
 

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