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Brief an Botschafter von Peru wegen Polizeigewalt in Cajamarca
Außer der Reihe 07.06.2012
Anne Bernhardt

  Wegen der aktuellen Polizeigewalt gegen die Demonstranten in Cajamarca, die gegen das Bergbauprojekt Minas Conga protestieren, gibt es nachstehenden, von Anne Bernhardt verfassten Brief an den Botschafter.

Die Unterschriftenaktion ist bereits abgelaufen und kann nicht mehr online ausgefüllt werden. Sie wird hier nur noch textlich dokumentiert. UAs verfallen automatisch nach 6 Wochen, manchmal gibt es aber auch ein individuell definiertes Ende der UA.

Protestbrief (korrekte Anrede wird automatisch hinzugefügt)


me dirijo a usted debido a los acontecimientos actuales en Cajamarca. Ahí están protestando miles de personas desde el 31 de mayo, en contra del proyecto minero "Minas Conga", de la Minera Yanacocha, el cual amenaza los recursos hídricos de la región. "Minas Conga" afecta directamente a 34 hectáreas de lagunas. La Laguna Mala y la Laguna Perol se convertirán en tajos a cielo abierto, y así serán destruídos y esto afectará también a las nacientes del Río Chailhuagón y la quebrada Chirimayo. La Laguna Azul y Laguna Chica serán botaderos de desmontes, alterando la naciente del Río Jadibamba y así secandolo. También la Laguna Chailhuagón será destruido para la mina de oro y cobre. Los relaves tóxicos serán depositados en las nacientes del Río Jadibamba y en la quebrada Toromacho. También se alterarán 260 hectáreas de bofedales y 17.200 hectáreas de pajonales.

La destrucción de las lagunas y varios ríos, así mismo como la alteración de las aguas subterráneas por los tajos y perforaciones profundos, ponen en riesgo el suministro de agua para la región. Esto afecta a un gran número de pueblos y caseríos, como también a las ciudades Celendín, Bambamarca y Cajamarca. El agua es la vida, sin el agua nadie puede vivir.

Pero también se encuentra amenazada la biodiversidad. En el área de Conga se han contabilizado 460 especies de plantas y 225 especies de vertebrados. 34 de las especies de plantas son especies en peligro de extinción, 46 son endémicas de Perú y 6 son únicos en Cajamarca. Del mismo modo, nueve especies de aves endémicas están en peligro.

Sin embargo, la mina destruiría la zona y los medios de subsistencia de los habitantes de los pueblos y caseríos, de los cuales casi 98% viven de la agricultura y ganadería. "Minas Conga" tiene un tiempo de minado de sólo 19 años y durante la etapa de operación sólo trabajarían alrededor de 1660 personas en la mina. A su vez, esto destruiría la agricultura tradicional para las próximas décadas y cada vez más personas se ven empujados a la pobreza.

Por estas y otras razones, la protesta del pueblo contra "Minas Conga" es legítimo y su pleno derecho democrático. Tanto más sorprendente es ver cómo las ciudades de Cajamarca, Celendín y Bambamarca se encuentran militarizadas y cómo la policia se va con una violencia brutal contra los manifestantes pacíficos. Incluso mujeres y jóvenes estudiantes son golpeados sin razón alguna.

Por lo tanto le pido, Señor Embajador, a dialogar con el gobierno peruano para defender los derechos democráticos de los cajamarquinos y para poner fin a la violencia.

Atentamente,

 Zum Auflisten der bisherigen Unterzeichner hier klicken!

Bisher haben 1 Person(en) diese Eilaktion unterzeichnet.
Folgende Unterzeichner erlaubten, dass Ihr Namen (usw.) hier erscheint:

Vorname Name Organisation Ort Land 
Thomas Haug emanzipart Schopfheim Alemania 

übersetzung

[Anrede wird automatisch hinzugefügt]

ich schreibe Ihnen aufgrund der aktuellen Ereignisse in Cajamarca. Dort protestieren seit dem 31. Mai diesen Jahres tausende Menschen gegen das gigantische Gold- und Kupferbergbauprojekt »Minas Conga« der Firma Minera Yanacocha, welches die Wasserressourcen der gesamten Region bedroht. »Minas Conga« gefährdet direkt 34 Hektar Seenfläche. Die Bergseen Laguna Mala und Laguna Perol sollen in Tagebaue verwandelt und so zerstört werden. Damit würden auch die Flüsse Río Chailhuagón und Río Chirimayo versiegen. Die Laguna Azul und Laguna Chica sollen leergepumpt und als Abraumhalden genutzt werden.

Das wäre auch das Aus für den Fluss Jadibamba. Auch die Laguna Chailhuagón soll für die Gold- und Kupfermine zerstört werden. Ebenso sind hunderte Hektar wertvolles Feuchtgebiet von dem Projekt betroffen.

Durch die Zerstörung der Bergseen und mehrerer Flüsse, sowie der Beeinträchtigung des Grundwassers durch die Tiefenbohrungen und den Tagebauen, ist die Wasserversorgung der Region gefährdet.

Betroffen sind zahlreiche Dörfer, sowie die Städte Celendín, Bambamarca und Cajamarca. Wasser ist die wichtigste Lebensgrundlage überhaupt, ohne das kein Mensch leben kann.

Auch die Biodiversität ist betroffen. In dem Gebiet um Conga wurden bisher 460 Pflanzenarten und 225 Wirbeltierarten gezählt. 34 der Pflanzenarten sind gefährdete Spezies, 46 sind in Peru endemisch und 6 sind einzigartig in Cajamarca. Ebenso sind 9 endemische Vogelarten gefährdet.

Die Mine jedoch würde das Gebiet zerstören und den Menschen ihrer Lebensgrundlage berauben. Rund 98% der DorfbewohnerInnen im Gebiet Conga leben von der Landwirtschaft. »Minas Conga« würde nur 19 Jahre lang arbeiten und während der Operationsphase nur rund 1660 Menschen Arbeit geben. Im Gegenzug dazu würde die traditionelle Landwirtschaft für Jahrzehnte zerstört und immer mehr Menschen in die Armut getrieben werden.

Aus diesen und noch weiteren Gründen ist der Protest der Menschen gegen »Minas Conga« legitim und ihr volles demokratisches Recht. Um so schockierender ist es zu sehen, wie die Städte Cajamarca,

Bambamarca und Celendín militarisiert wurden und die Polizei mit brutaler Gewalt gegen die friedlichen Demonstranten vorgeht. Selbst Frauen und junge Studenten werden ohne jeglichen Grund niedergeknüppelt.

Daher bitte ich Sie, Herr Botschafter, sich für die demokratischen Rechte der Cajamarquinos und ein Ende der Gewalt einzusetzen.

Mit freundlichen Grüßen,

 Quelle:  
  http://www.chiapas.eu/nolink.php 
 

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