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UA von ai: Migrationsunterkunft angegriffen
amnesty international vom 02.11.2009

  Mexiko
UA-277/2009-1
Index:
AMR 41/057/2009
02. November 2009
MIGRANTiNNEN IN DER STADT SALTILLO
und nun auch MitarbeiterInnen der Migrantenherberge:
SCHWESTER MARÍA GUADALUPE ARGÜELLO
Herr ALBERTO XICOTÉNCATL CARRASCO
Frau SANDRA LUZ ALBICKER AGUILERA
PATER PEDRO PANTOJA ARREOLA, Leiter der Einrichtung

Die BetreiberInnen einer Unterkunft für MigrantInnen ohne regulären Aufenthaltsstatus im Nordosten Mexikos haben wiederholt Drohungen erhalten. Die MigrantInnen und die MitarbeiterInnen sind in Gefahr.

In den frühen Morgenstunden des 11. Oktober hörte eine Angestellte in der Migrantenunterkunft Belén in Saltillo im mexikanischen Bundesstaat Coahuila laute Stimmen vor der Unterkunft. Als die Angestellte nachsah, was auf der Straße los war, sah sie eine Gruppe von zwölf Personen wegrennen. Der Stromzähler war zerstört worden, und die Unterkunft war dadurch ohne Strom.

Am 25. Oktober um 2 Uhr morgens hörte die Belegschaft der Unterkunft von draußen laute Beschimpfungen und Drohungen (zum Beispiel "pinches putos" und "lárguense, pendejos") und sah, wie Personen Steine auf die Unterkunft warfen und damit mehrere Fensterscheiben und den Stromtransformator zerstörten. Seit dem 14. Oktober erhalten die drei oben genannten MitarbeiterInnen im Büro und zuhause nachts zwischen 2 und 5 Uhr anonyme Telefonanrufe. Der Anrufer spricht nicht und es ist lediglich ein dem Herzschlag ähnelndes Geräusch zu hören.

Seit dem 5. Oktober erhält der Leiter der Einrichtung, Pater Pedro Pantoja Arreola, nachts und in den frühen Morgenstunden eine Reihe von Drohanrufen auf seinem Handy, in denen er beschimpft wird ("chinga tu madre") und man ihm rät, einer anderen Tätigkeit nachzugehen ("ya mejor dedícate a otra cosa"). Bisher hat er zehn solcher Anrufe erhalten.

Die Belegschaft der Unterkunft hat bisher zwei Beschwerden beim Büro des Staatsanwalts eingereicht, doch die Staatsanwaltschaft hat weder eine Untersuchung der Drohungen begonnen noch wirksamen Schutz für die Unterkunft oder deren Mitarbeiterinnen angeordnet. Die Staatsanwaltschaft hat stattdessen vorgeschlagen, die Migrantenherberge ganz zu schließen, da die Schikane sicherlich nicht aufhören würde.

Hintergrundinformationen

Hunderttausende MigrantInnen ohne regulären Aufenthaltsstatus versuchen jedes Jahr, aus Mittel- und Südamerika über Mexiko in die USA zu gelangen. Viele werden von den mexikanischen Einwanderungsbehörden festgenommen und in ihre Herkunftsländer abgeschoben.

Eine Delegation von Amnesty International reiste vor kurzem nach Mexiko, um Berichten über Menschenrechtsverletzungen gegen diese Personen nachzugehen. Die Delegation fand heraus, dass viele MigrantInnen von Banden entführt werden, zum Teil mit Billigung der lokalen Behörden. Durch die herrschende Straflosigkeit haben die Menschenrechtsverletzungen gegen MigrantInnen, die ohnehin besonders schlecht geschützt sind, seit etwa 2003 zugenommen, obwohl die mexikanische Regierung sich verpflichtet hat zu gewährleisten, dass die Rechte der MigrantInnen respektiert werden.

In Migrantenherbergen werden MigrantInnen auf der Durchreise vorübergehend humanitäre Hilfe wie Nahrung und medizinische Versorgung zur Verfügung gestellt.

Die Unterschriftenaktion ist bereits abgelaufen und kann nicht mehr online ausgefüllt werden. Sie wird hier nur noch textlich dokumentiert. UAs verfallen automatisch nach 6 Wochen, manchmal gibt es aber auch ein individuell definiertes Ende der UA.

Protestbrief (korrekte Anrede wird automatisch hinzugefügt)

Permítame que me dirija a Vd. para expresarle mi preocupación por los migrantes irregulares en México.

Le pido que tome medidas adecuadas para garantizar la seguridad de los migrantes de Saltillo. Le insto que garanticen la seguridad del personal de Belén, Posada del Migrante, para que pueda seguir con su trabajo de defensa de los derechos de los migrantes en Saltillo. Además, pido que se reconozca el trabajo de la Posada a la hora de prestar ayuda humanitaria a los migrantes.

Con mi mayor consideración

 Zum Auflisten der Anzahl der bisherigen Unterzeichner hier klicken!

Bisher haben 22 Person(en) diese Eilaktion unterzeichnet.

übersetzung

Die Anrede wird automatisch personalisiert hinzugefügt.

ich richte mich an Sie, um Ihnen meine Besorgnis um die Sicherheit der BetreiberInnen einer Unterkunft für MigrantInnen ohne regulären Aufenthaltsstatus in Saltillo zu übermitteln.

Ich fordere die Behörden auf, umgehend eine umfassende Untersuchung der Angriffe vom 25. Oktober auf die Migrantenunterkunft Belén und die Drohungen gegen die dort Arbeitenden durchzuführen.

Bitte sorgen Sie dafür, dass unverzüglich wirksame Schutzmaßnahmen geleistet werden, um die Sicherheit der MitarbeiterInnen der Unterkunft Belén zu garantieren.

Ich bitte die Behörden anzuerkennen, dass die Arbeit der BetreiberInnen der Unterkunft den MigrantInnen humanitäre Hilfe leistet.

Hochachtungsvoll,

 Quelle:  
  http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-277-2009-1/migrantenunterkunft-angegriffen 
 

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