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FDCL Newsletter

 

Diskussionsforum zum Freihandelsabkommen EU-Kolumbien/Peru // Tagesseminar: Indigene als politische Akteure

FDCL vom 15.03.2011

  Donnerstag, 24.03.2011, 19:00 Uhr, Diskussionsforum in Berlin
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Geschäftsinteressen vor Mensch und Umwelt?
Das Freihandelsabkommen EU-Kolumbien/Peru in der Diskussion

Abendveranstaltung mit den Kolumbianerinnen
Nohora Tovar (Vizepräsidentin der Metallgewerkschaft Fetramecol / CTC) und María del Pilar Silva Garay (Anwaltskollektiv José Alvear Restrepo) sowie VertreterInnen verschiedener deutscher Organisationen
Do. 24.03.2011 um 19 Uhr, Berlin

ColumbiaAm 19. Mai 2010 wurde auf dem EU-Lateinamerika-Gipfel in Madrid das Freihandelsabkommen der Europäischen Union mit Peru und Kolumbien unterzeichnet. Damit es in Kraft treten kann, müssen jedoch das Europäische Parlament und die Parlamente der EU-Mitgliedsländer sowie der kolumbianische und der peruanische Kongress noch zustimmen. Verschiedene zivilgesellschaftliche Organisationen warnen, dass das vorliegende Freihandelsabkommen, sollte es in Kraft treten, vor allem europäischen und kolumbianischen (Groß-) Unternehmen sowie der kolumbianischen Agrarindustrie nutzen würde. Zudem besteht die Gefahr, dass das Freihandelsabkommen die regionale Integration der Andenländer unterminieren und die Ausbeutung ihrer natürlichen Ressourcen sowie die Privatisierung öffentlicher Güter beschleunigen wird. Die soziale Kluft könnte sich vergrößern, und die Möglichkeiten einer eigenständigen Entwicklung würden massiv behindert. Das Abkommen ignoriert die dramatische Lage der Menschenrechte in Kolumbien ebenso wie die Forderung nach einer Beteiligung der Zivilgesellschaft.

An diesem Abend wollen wir ausführlich über die unterschiedlichen Auswirkungen und Risiken des Freihandelsabkommens für Kolumbien diskutieren und darüber hinaus den Mangel an Sanktionsmaßnahmen bei Verstößen gegen internationale Normen thematisieren. Dazu soll das Abkommen aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet werden:

  • Welche Auswirkungen hat das Abkommen auf die Situation der Menschen- und Gewerkschaftsrechte?
  • Was sind Folgen für die Umwelt?
  • Welche  Probleme ergeben sich in Bezug auf Landfragen und  Ernährungssicherheit?
  • Was bedeutet das Abkommen für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Landes?

Gewerkschaften, soziale Bewegungen und NGOs aus den  Andenländern und Europa (insg. über 100 Organisationen) gaben bereits 2010 eine gemeinsame Erklärung heraus, in der sie die Nichtratifizierung der ausgehandelten Vereinbarungen fordern. Inwiefern hat diese Forderung Aussicht auf Erfolg? Wie ist der aktuelle Stand der Ratifizierung des Abkommens und welche Möglichkeiten bestehen, diese auf europäischer oder nationalstaatlicher Ebene zu verhindern?

Die kolumbianische Gewerkschafterin Nohora Tovar und die Anwältin María del Pilar Silva Garay stellen an diesem Abend die aus ihrer Sicht mit dem Freihandelsabkommen verknüpften Problematiken dar. Darüber hinaus geben VertreterInnen der deutschen Zivilgesellschaft kurze Statements über die möglichen Folgen des Abkommens aus ihren jeweiligen Blickwinkeln.

Moderation: Harald Neuber (Lateinamerika Journalist)

Mit dem Diskussionsforum wollen wir eine umfassende Bestandsaufnahme beginnen und ein übergreifendes Forum zu den  Auswirkungen dieser Entwicklung in den verschiedenen  Themenfeldern initiieren.

Veranstaltungsort:
Armony Hotel & Business Center, Mariannenplatz 26, 10997 Berlin

Lageplan − Übersicht
Lageplan − Detail


Sprachen: Spanisch und Deutsch (Simultan-Übersetzung)
 
Zur weiteren Information finden Sie im Anhang:
Briefing-Paper: Geschäftsinteressen vor Menschenrechte. Das EU-Freihandelsabkommen mit Kolumbien.

Erklärung der Organisationen, Netzwerke und sozialen Bewegungen aus Zentralamerika, der Andenregion und Europa: Nein zur Ratifizierung der Abkommen zwischen der EU und den Staaten Zentralamerikas, Kolumbien und Peru

Weiterhin der Verweis auf die folgende Publikation des TNI (Amsterdam):

Die zweite Eroberung: Das EU-Freihandelsabkommen mit Kolumbien und Peru / von Thomas Fritz, Sep 2010
http://fdcl-berlin.de/index.php?id=1612

The Second Conquest: The EU Free Trade Agreement with Colombia and Peru
http://fdcl-berlin.de/index.php?id=1613

La Segunda Conquista El Tratado de Libre Comercio de la UE con Colombia y Perú
http://fdcl-berlin.de/index.php?id=1614

Diese Veranstaltung wird aus Mitteln der Europäischen Union gefördert.


Samstag, 26.3.2011, 11-18 Uhr, Tagesseminar in Berlin

Indigene als politische Akteure

Zeit: 26. März 2011, 11-18 Uhr
Ort: Versammlungsraum im Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin (U6 Mehringdamm)

Mit: Maren Rößler, Almut Schilling-Vacaflor und Olaf Kaltmeier

Der Kampf der Indigenen Lateinamerikas um ihre Rechte, politische Partizipation oder Autonomie hat in den letzten Jahren an Intensität zugenommen. In Netzwerken, Parteien und anderen Organisationsformen sind die Indigenen inzwischen wichtige Akteure, die sich politisch vernehmbar artikulieren, sei es im Widerstand gegen Bergbauprojekte oder sogar in der Innenpolitik. Allerdings ist in manchen Ländern noch immer Repression die "politische" Antwort. Länderbeispiele − Peru, Bolivien − sollen die gegenwärtige Entwicklung auch in der historischen Perspektive zeigen.

Programm als PDF

Eine Veranstaltung des Bildungswerks Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit dem Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile Lateinamerika FDCL e.V.

Diese Veranstaltung wird realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin
Teilnahme frei. Anmeldung unter: E-Mail-Adresse versteckt; JavaScript wird zur Anzeige benoetigt


FDCL
Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V.
Centro de Investigación y Documentación Chile-América Latina
Centro de Pesquisa e Documentação Chile-América Latina
Center for Research and Documentation Chile-Latin America
Gneisenaustraße 2a
D-10961 Berlin
Fon: ++49-(0)30-693 40 29
Fax: ++49-(0)30-692 65 90
email: info[at]fdcl.org

Weitere Informationen unter:
http://www.fdcl-berlin.de

FDCL e.V.:
Vereinsregister-Nr. 5010 Nz · Amtsgericht Charlottenburg
Vorstandsvorsitzende Petra Schlagenhauf

Hinweis: chiapas.eu garantiert nicht für die Richtigkeit der Karten.

 Quelle:  
  http://www.fdcl.org 
 

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