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Protestbrief wegen paramilitärischer Aktivitäten in Chiapas

Urgent Action (UA) vom 18.02.2007 UA drucken
E-Mail
übersetzung Dana

  Liebe EmpfängerInnen von Chiapas98,

angesichts der von OPDDIC ausgehenden Zuspitzung der Situation in Chiapas haben sich VertreterInnen von der Gruppen B.A.S.T.A., CAREA, Direkte Solidarität, Pax Christi und von Chiapas98 auf Anregung von Comp@s, die die Geschehnisse zur Zeit vor Ort verfolgen, zu beigefügtem Protestbrief entschlossen.

Hintergrundinformationen zu den Vorgängen gingen am 13. und 15.02. über den Verteiler und sind in beigefügtem Dokument nocheinmal einhalten.

Die gute Nachricht ist: Beim Versand per e-mail gab es (bislang) keine Unzustellbarkeitsmeldung.

Wir bitten um rege Beteiligung an der Aktion.

Peter

Hintergrundinformationen
http://www.chiapas.eu/news.php?id=2327
http://www.chiapas.eu/news.php?id=2330
http://www.chiapas.eu/news.php?id=2328

Die Unterschriftenaktion ist bereits abgelaufen und kann nicht mehr online ausgefüllt werden. Sie wird hier nur noch textlich dokumentiert. UAs verfallen automatisch nach 6 Wochen, manchmal gibt es aber auch ein individuell definiertes Ende der UA.

Protestbrief

Al gobierno de México
Al gobierno de Chiapas
A la sociedad civil de México y en el mundo

Observamos con gran preocupación las actividades que se desarrollan y se emprenden por parte de la organización OPDDIC (Organización para la Defensa de los Derechos Indígenas y Campesinos) en Chiapas, México. Estas actividades que son toleradas por el estado amenazan a los habitantes de varias comunidades indígenas, algunas de ellas comunidades autónomas e indígenas en la Selva Lacandona y en la Zona Norte de Chiapas.

Como organizaciones civiles, organizaciones de derechos humanos, colectivos de solidaridad y ciudadanas y ciudadanos individuales pronunciamos :

1. Rechazamos cualquier forma de violencia paramilitar así que el hostigamiento y las amenazas en contra de comunidades rurales por parte de la OPDDIC.

2. Rogamos al Gobierno Federal de México y al Gobierno del Estado de Chiapas distanciarse de estos grupos criminales y retirar inmediatamente su apoyo tanto en términos materiales como logísticas y otras formas de apoyo informales.

3. La desestabilización de una región entera no contribuirá a una solución del conflicto que viene perdurando desde 1994, sino al contrario, llevará a agudizar la crisis política, social y humanitaria en Chiapas.

4. La llamada Organización para la Defensa de los Derechos Indígenas y Campesinos (OPDDIC) integra los grupos paramilitares como Paz y Justicia, Los Chinchulines y MIRA. Observamos con preocupación que se está formando una peligrosa y violenta constelación de estos grupos, que se dirige en contra de comunidades que apoyan al movimiento zapatista y además contra activistas del movimiento ecológico y de derechos humanos.

5. No vamos a dejar de observar las actividades de la Organización para la Defensa de los Derechos Indígenas y Campesinos, que consideramos como elemento del nuevo plan de la contrainsurgencia. Vamos a procurar que nuestra protesta en contra de esta injusticia y los crímenes cometidos se haga escuchado y públicamente visible.

Atentamente,

übersetzung

An die Regierung von Mexiko
An die Regierung von Chiapas
An die Zivilgesellschaft in Mexiko und der Welt

Mit großer Sorge beobachten wir die Vorgänge, die derzeit von der Organisation OPDDIC (Organización para la Defensa de los Derechos Indígenas y Campesinos, “Organisation zur Verteidigung der Ureinwohner- und Bauernrechte”) in Chiapas, Mexiko, entfaltet werden. Von diesen Aktivitäten, die von staatlicher Seite geduldet werden, sind die Bewohner verschiedener autonomer und indigener Gemeinden, insbesondere in der Selva Lacandona und in der Zona Norte, bedroht.

Als soziale Organisationen, Menschenrechtsgruppen, Solidaritätskollektive und Einzelpersonen erklären wir das folgende:

1. Wir lehnen energisch jede Form paramilitärischer Gewalt sowie die Belästigung und Bedrohung ländlicher Gemeinden durch die OPDDIC ab.

2. Wir fordern die mexikanischen Bundesregierung und die Regierung des Bundesstaates Chiapas auf, sich von dieser kriminellen Gruppierung zu distanzieren und deren materielle und ideelle Unterstützung sofort einzustellen.

3. Die Destabilisierung einer ganzen Region wird nicht zur Lösung des seit 1994 andauernden Konflikts beitragen, sondern im Gegenteil, die politische, soziale und humanitäre Krise in Chiapas weiter verschärfen.

4. Mit der Absorbierung ehemaliger paramilitärischer Gruppen wie Paz y Justicia, Los Chinchulines und MIRA unter dem Dach von OPDDIC hat sich ein gefährlicher Herd von Gewalt gegen zapatistische Unterstützungsgemeinden sowie Aktivisten aus dem Umweltzschutz- und Menschenrechtsbereich formiert.

5. Wir werden nicht damit aufhören, die Aktivitäten dieser Gruppierung, die wir als Teil eines neuen Plans zur Aufstandsbekämpfung betrachten, aufmerksam zu verfolgen, Ungerechtigkeiten und Verbrechen öffentlich und unseren Protest hörbar und sichtbar zu machen.

Mit freundlichen Grüßen

 Quelle:  
  http://www.chiapas.eu/nolink.php 
 

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